Inklusion

 

Liebe Leserin, lieber Leser unseres Blogs

 

2017 analysierte die Heilsarmee erstmals, inwiefern sie fähig ist, einen Inklusionsprozess für die verschiedenen Zielgruppen durchzuführen, die sie an ihren Standorten willkommen heisst.

2018 begannen wir diesen Grundsatz umzusetzen und organisierten ein Treffen zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern bzw. Klientinnen und Klienten und den Standortleitenden.

Es war eine grossartige Premiere: Verschiedenste kreative Aktivitäten liessen eine Vermischung dieser unterschiedlichen Gruppen zu und führten dadurch gelebte Inklusion vor Augen. Bewohner und Standortleitende machten einen Tag lang gemeinsame Entdeckungen und es gab viele berührende Momente. 

Was ist bis heute, im Jahr 2019, von diesen guten Ansätzen übriggeblieben? Sicher ein erhöhtes Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch Zugehörigkeit zu einer Gruppe erfährt und bei gemeinsamen Aktivitäten erlebt, wie geschätzt, nützlich und sinnvoll sein Handeln ist. Wir alle haben das Bedürfnis, uns wertgeschätzt zu fühlen, mit dem was wir sind und dem was wir tun. Es ist deshalb wichtig, dass die Heilsarmee an ihren Standorten bewusst Aktionen anbietet, die solche Erlebnisse generieren. Zum einen müssen wir neue Organisationsmodelle ermitteln. Zum anderen gilt es, innovative Wege zu finden, um unsere Mitarbeitenden, Klienten und Bewohner ins tägliche Geschehen mitein-zubeziehen. Auf diese Weise soll jeder mit seinen eigenen Ressourcen am Gemeinwohl teilhaben können.

 

Als Geschäftsleiterin der sozialen Institutionen in der Romandie sorge ich dafür, dass die Räume, in denen sich unsere Institutionsleitenden treffen, unter anderem dazu dienen, Synergien zu schaffen, Dienstleistungen zu bündeln, über Lösungen nachzudenken und an der Umsetzung der neuen Heilsarmee-Strategie zu arbeiten. Jeder kann und muss sich vom Auftrag unserer Organisation betroffen fühlen und Mittel finden, um sich am übergeordneten und spezifischen Auftrag der eigenen Institution zu betei-ligen und somit zum Wohl und zur Entwicklung möglichst vieler Menschen beizutragen.

 

In der Romandie haben wir uns die folgenden drei Hauptziele gesetzt:

  • Verbesserung unsicherer Lebensumstände und Verringerung der Armut
  • Förderung der Zugehörigkeit und Inklusion von Menschen
  • Vermittlung von Hoffnung durch den christlichen Glauben

Jeder ist – an seinem Standort und auf seine Weise – dafür verantwortlich, dass diese drei Ziele zumindest in den kommenden fünf Jahren verfolgt werden und sich gemeinsam mit seinen Mitmenschen für mehr Mensch-lichkeit und Hoffnung einzusetzen!

 

Agnès Wahli

Geschäftsleiterin Soziale Institutionen Romandie 

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Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Heilsarmee zeigen: Die Betriebskultur ist entscheidend, wenn Inklusion, also Teilhabe, gelingen soll. 

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Die Heilsarmee Schweiz hat eine Fachstelle für soziale Gerechtigkeit. Die Themen, mit denen sich die Fachstelle zurzeit beschäftigt, sind soziale GerechtigkeitMenschenhandel, Migration und Community.

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