Trage Sorge zu dir selbst

 

Liebe Blog-Lesende

 

Im Anhang zu diesem Blogeintrag finden Sie den neusten Videoclip zu unseren Führungsgrundsätzen. Der zweite Führungsgrundsatz – „Trage Sorge zu dir selbst" – ist mir persönlich sehr wichtig. Eine erfolgreiche Führungstätigkeit steht für mich immer auch im Zusammenhang mit einer ausgeglichenen Life-Balance.

Unser Alltag ist in den allermeisten Fällen sehr ausgefüllt. Vielfach sind wir durch das Tagesgeschäft getrieben. Sitzungen und andere Aufgaben folgen eng aufeinander. Hinzu kommen immer wieder emotionale Belastungen. Als Führungspersonen sind wir meistens am Geben. Schnell kommt da das Gefühl auf, ausgebrannt zu sein. Unsere Arbeitsqualität leidet, Entscheidungen zu treffen fällt uns schwer.

 

Spätestens dann müssen wir einen Gang zurückschalten. Persönlich bin ich darum bemüht, mir im Alltag „Inselzeiten" einzuplanen, in denen ich bewusst Distanz zum Alltag suche. Diese Zeiten bestehen häufig darin, dass ich im Gebet zur Ruhe komme. Meist lasse ich dann meine Gedanken schweifen und nehme eine Metasicht auf das Tagesgeschäft ein. Mir hilft es, wenn ich mich dafür auch örtlich zurückziehe. Wichtig ist für mich die Planung dieser Zeiten. Wenn ich sie nicht plane, finden sie auch nicht statt!

 

Wie tragen Sie Sorge zu sich selbst? Es gibt sicherlich verschiedene Methoden und Vorlieben. Wichtig ist einfach, dass Sie es TUN! Die Investition wird sich auf jeden Fall lohnen.

 

Ich wünsche Ihnen gesegnete „Inselzeiten"!

 

Daniel Röthlisberger

Direktor Heilsarmee Sozialwerk

Folgenden Link kopieren: http://youtu.be/edn4_--7rKc?list=UUfP8TyOqeRuWnc_AQ9HuzMA

und als Internetadresse einfügen.

Suche unter www.youtube.com:

Führungsgrundsätze - ich trage Sorge zu mir selbst

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Kommentare: 2
  • #1

    Roger Berger (Dienstag, 23 September 2014 22:55)

    Für mich ist beispielsweise die Mittagspause so eine Inselzeit, wo ich mich oft zurückziehe - heute Mittag bei diesem strahlenden Sonnenschein auf eine nahe gelegene Parkbank - und meinen Gedanken nachhänge oder auch in einem spannenden Buch lese. Das geniesse ich sehr (ich muss mit niemandem reden :-) und ich kann mich gut erholen.

    Vorhin war ich bei unserem Sozialgebet (findet in ZH ca. sechs Mal im Jahr statt; wir tauschen aus über Aktuelles aus den sozialen Institutionen der Heilsarmee ZH und beten für Anliegen. Es gibt auch immer einen kurzen Input). Der heutige Input drehte sich ums Thema "sich sorgen" respektive diese loszulassen und auf Gott zu werfen (wie es z.B. bei Petrus oder im Philipper-Brief beschrieben wird). Unsere Diskussion über diese Bibelstellen und unsere Erfahrungen mit dem "Sorgen loslassen" war für mich sehr inspirierend. Wenn ich Gott ernst nehme, und Ihm vertrauensvoll meine Sorgen und Nöte hingebe, erfahre ich Stärkung und einen Frieden, der nicht von dieser Welt ist. So komme ich wieder zu Kräften und kann mutig meine Aufgaben anpacken....im vertrauenden Wissen, dass mein Gott sich aktiv um die Dinge sorgt, die ohne Sein segnendes Zutun nicht gelingen können. Ich möchte immer mehr und immer wieder diese Realität vor Augen haben. Denn Sorge zu mir kann ich nur dann richtig tragen, wenn ich mich nicht mit Sorgen belade!

  • #2

    Rolf Girschweiler (Donnerstag, 02 Oktober 2014 09:07)

    Ich gönne mir kürzere und in grösseren Abständen auch längere Inselzeiten. Die Kürzeren fülle ich mit Bewegung, Sport oder aber mit kleinen Gebets-spaziergängen, während denen ich alles, was mich bewegt Gott hinhalte.
    Ab und zu nutze ich einen freien Tag unter der Woche für einen Ausflug, meist eine ausgedehnte Wanderung alleine. Die ersten Stunden sind meist gefüllt mit ausgedehnten Gesprächen mit Gott. Zuerst rede ich, je länger je mehr frage ich und höre ich. Dabei klären sich meine Gedanken und meine Sinne. Meine Seele atmet auf, erholt sich und wird empfänglich für Neues. Mehr und mehr geniesse ich die Natur um mich herum, nehme Eindrücke auf und komme innerlich und äusserlich zur Ruhe.
    Da ich häufiger und längere Pausen brauche, habe ich mich zudem entschieden, mein Arbeitspensum per 1. Oktober um 10 % zu reduzieren.

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